WTZ Roßlau | WTZ Roßlau |
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Die WTZ für Motoren- und Maschinenforschung Roßlau gGmbH ist spezialisiert auf die Bearbeitung wissenschaftlicher und technischer Aufgabenstellungen im Bereich der Energieumwandlung. Auf der Basis von Grundlagen- und Vorlaufforschung entwickelt und testet das Unternehmen Produkte und Verfahren auf den Gebieten der Motoren- und Energietechnik. Grundsteinlegung am 07. Juli 2008 Roßlau/MZ. "Ein historischer Tag an historischer Stelle", unter diesem Leitgedanken begrüßte Helmut Tschöke, Professor an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und Vorsitzender des Trägervereins des Wissenschaftlich-Technischen Zentrums (WTZ) Roßlau, am Montag die Gäste in der Roßlauer Mühlenreihe. Wo vor 150 Jahren die Dampfmaschine in Serienproduktion der Roßlauer Maschinenfabrik ging und wo bis in die Neuzeit die Motorenprüfstände brummten, wurde am Montag der Grundstein gelegt für "das neue WTZ". Den Grund mit ein mauerten unter anderem die Ministerin für Landwirtschaft und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt, Petra Wernicke, und der Dessau-Roßlauer Oberbürgermeister Klemens Koschig. Dessen Familien-Geschichte hat das WTZ geprägt. Hier hat der Vater gearbeitet, hier hat der Sohn das erste Mal Fühlung aufgenommen zu seinem ersten Studium: Koschigs Diplom trägt den Titel Maschinenbauingenieur. Das Gebäude 9 – das Wissenschaftslabor, das als örtliches Zentrum des Betriebsgeländes vielleicht auch das Zentrum der Forschungs- und Entwicklungstätigkeit des WTZ ist. Integriert in einem gemeinsamen Baukörper finden in einem Kopfbau das Archiv, die Bibliothek und verschiedene Büros ihren Platz. Dahinter die Werkhallen für Musterbau und Bauteillabor. Die Konstruktion ist sparsam und wird in ihrer Verkleidung mit Porenbeton- Wandbauplatten zum Träger der Gestaltung. In die horizontale Struktur der Außenwände werden Fenster, Türen und Tore integriert. Bewusst wird mit Fensterformaten gespielt und damit auch innere Funktionen wiedergespiegelt. Die Fassade wird farbig gestaltet in den Farben, die bereits im alten Musterbaugebäude an der Straßenseite zu sehen sind. Das Gebäude setzt damit einen farblichen Kontrapunkt zur umgebenden traditionellen Industriearchitektur mit ihren mauerwerkssichtigen Außenwänden. Direkt an der Mühlenreihe entsteht das Gebäude 10, das Funktionsgebäude. Das Gebäude soll das Unternehmen positiv präsentieren. Im Erdgeschoss befindet sich der Empfangsbereich, der gleichzeitig Raum für eine Ausstellung gibt, die Projekte der Firma zeigt. Ebenso ist ein Schulungs- bzw. Konferenzbereich geplant. Das Obergeschoss beherbergt die Räume für die Geschäftsleitung und Büroräume für Verwaltung und Forschung. Fertigstellung: 30. September 2009
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